Technology & InternetB2B Social Media – Welche Plattformen helfen beim Content Marketing?

Wenn Sie Social Media für Business-To-Business Kommunikation, Kollaboration und Netzwerken nutzen wollen, dann werden Sie wahrscheinlich früher oder später Inhalte (=Content) nutzen, um sich oder Ihrem Unternehmen eine Reputation als Experte aufzubauen, Fachwissen zu zeigen Hilfsbereitschaft unter Beweis zu stellen und Ihre Zielgruppe mit hilfreichen Informationen, Expertise und Antworten auf Fragen auf sich aufmerksam zu machen.

Platforms

Diese Informationen stellen Sie in Videos, Artikeln, Bildern und Grafiken zur Verfügung.  Dabei ist ein Ziel, so viele Personen aus Ihrer Zielgruppe auf Ihren Content und die damit von Ihnen gezeigte Expertise aufmerksam zu machen. Dazu müssen Sie die richtigen Orte zur Veröffentlichung Ihrer Inhalte und die geeigneten Hilfsmittel finden, um Ihre Inhalte zu verbreiten.

Einige Plattformen eignen sich besser zur Veröffentlichung von Inhalten, andere eher zur Verbreitung. Hier ist eine Auswahl von Plattformen:

Veröffentlichung von Content:

Tumblr, Wordpress, Blogger: Ob Sie diese Plattformen als Basis für einen persönlichen oder einen Unternehmensblog nehmen, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Diese Plattformen geben Ihnen Handwerkszeug, mit dem Sie einfach einen Blog einrichten können und stellen Ihnen vielfältige weitere Hilfsmittel bereit, die das Veröffentlichen von Inhalten vereinfachen.

exploreB2B: Als Inhalts-basierte B2B Plattform bietet exploreB2B eine einfache und effiziente Möglichkeit, Ihre Inhalte innerhalb einer Business-orientierten Zielgruppe zu veröffentlichen.  Hier können Sie Expertise innerhalb eines Netzwerks von Personen zeigen, die sich für geschäftliche Themen interessieren. Zudem bieten exploreB2B als einzige Plattform die Möglichkeit, aus den Artikel von Mitarbeitern eines Unternehmens ein umfassendes Expertise-Profil des Unternehmens zu aggregieren. So können Sie exploreB2B auch anstelle eines Blogs nutzen.

Themen- oder Industriespezifische News-Aggregationsplattformen: Zum Beispiel SocialMediaToday oder Business2Community. Beide erlauben Nutzern die Veröffentlichung von geprüften Inhalten an eine bereits etablierte Leserschaft.

Gastbeiträge: Gastartikel auf bereits bestehenden und wenn möglich etablierten Plattformen erlauben Ihnen, Ihre Inhalte zu veröffentlichen, ohne einen eigenen Blog aufbauen zu müssen oder wenn Sie einen eigenen Blog haben, erhalten Sie zu der eigenen Leserschaft zusätzliche Sichtbarkeit. Bei der Auswahl des Blogs, auf dem Sie Inhalte veröffentlichen, sollten Sie darauf achten, welche Art von Inhalten hier normaler Weise veröffentlicht wird, welche Zielgruppe angesprochen wird und dass der Blog eine gewisse Sichtbarkeit hat. Nachteil von Gastbeiträgen ist, dass Ihre in Artikeln gezeigte Expertise meist über verschiedene Plattformen verteilt wird.  

Frage- und Antwort-Seiten: Die englisch-sprachigen Plattformen Quora und Focus sind was Funktionalität und Expertise der Nutzer angeht deutlich den deutschen (Wer-Weiss-Was) vorzuziehen. Auf den Plattformen können Sie durch intelligente Fragen und informative Antworten Expertise zeigen. Die Fragen können in der Regel sehr gut nach Stichworten und Themen einsortiert werden, sind gut durchsuchbar und bleiben auch über einen längeren Zeitraum aktiv. Zudem können Sie auch hier ein Netzwerk mit anderen Nutzern aufbauen.

Verbreitung von Content:

Twitter: Verbreiten Sie Ihre eigenen Inhalte und Inhalte von anderen zu verwandten Themen. Gestalten Sie die Inhalte abwechslungsreich mit Bildern, Grafiken, Videos und Artikeln. So werden Sie für Ihre Zielgruppe interessant und bauen sich einen Leserstamm (Follower) auf. Vergessen Sie nicht zu kommunizieren, Twitter ist keine Einbahnstraße!

Facebook: Die Fanpage ist hier immer noch das Mittel der Wahl für die Verbreitung von Inhalten für Unternehmen. Allerdings hat Facebook die Sichtbarkeit der Posts von Fanpages stark eingeschränkt (nach eigenen Angaben auf rund 16% der Fans). Sie können sich Sichtbarkeit mit Werbung zurück kaufen. Eine gut funktionierende und gepflegte Fanpage kann aber immer noch sehr gute Reichweite erzeugen. Auf Facebook sollten Sie ein gewisses Maß an Persönlichkeit in Ihre Posts einfließen lassen. Hier gilt: Bilder werden mehr angezeigt und erzeugen auch mehr Reaktionen als Links auf Artikel.

LinkedIn, Xing: Sie können Ihre Artikel in den passenden Gruppen verbreiten oder über Ihre Status-Updates pushen. Nehmen Sie aber auch aktiv an Diskussionen teil und stellen Sie auch mal selbst Fragen. Gruppen sind immer zur Diskussion und nicht nur zur Präsentation!

Pinterest: Da Pinterest eine Plattform für Bilder ist, können Sie hier nur visuelle Inhalte verbreiten. Wenn Sie Ihre geschrieben Artikel mit Grafiken oder Bildern aufbereiten, dann kann allerdings Pinterest auch ein starkes Hilfsmittel für die Verbreitung von Artikeln sein. Große Erfolge zeigen in der jüngeren Vergangenheit Infografiken auf Pinterest. Viele Informationen aus Artikeln lassen sich wunderbar als Infografik aufbereiten und auf Pinterest erneut verbreiten. Erstellen Sie sich ein ‚Board’ zu Ihrem Thema oder Themen, so können Interessenten direkt Ihrem Thema folgen, danach suchen und Sie erreichen gezielt Ihre Zielgruppe.

StumbleUpon: In Deutschland bislang eher unbekannt, dennoch kann man hier auch für deutschsprachige Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen. Stellen Sie Links zu Ihren Inhalten ei, andere Nutzer stolpern (stumble) über Inhalte aus gewählten Interessensgebieten, können die Inhalte bewerten. Inhalte, die gut bewertet werden, werden in Zukunft mehr angezeigt. Es hilft, wenn Sie sich einen Kreis an Zuhörern aufbauen (Follower), um mehr Initialsichtbarkeit zu erzeugen. StumbleUpon wählt die angezeigten Inhalte mit einem komplexen Algorithmus aus, es ist daher nur schwer kalkulierbar, welche Inhalte bei StumbleUpon gut laufen werden und viel angezeigt werden – teilweise wird auch alter Inhalt wieder hochgeholt und kann dann immer noch viral werden.

Seien Sie offen für Netzwerke, die neu am Markt sind und vielleicht keine solch beeindruckenden Nutzerzahlen wie Facebook und Twitter aufweisen können. Wenn Sie dort Ihre Zielgruppe ansprechen können, ist es letztlich weder die Zahl der Nutzer der Plattform, noch die Anzahl der Lesezugriffe auf Ihre Inhalte, sondern die Anzahl der angesprochenen Interessenten für Ihre Themen und Ihre Expertise, Ihre Produkte und Ihre Services die zählen. Es kann sich als wesentlich effektiver herausstellen, zielgerichtet zu agieren als einfach nur auf Reichweite zu achten!

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem eigenen Content Marketing und Social Media? Wir helfen Ihnen gerne weiter, sprechen Sie uns an - hier gibt es mehr Informationen.

Author

Susanna_gebauer_exploreb2bDr. Susanna GebauerexploreB2B GmbHGeschäftsführer, Gründer

Discussion

Frau Katrin BroichhausenFrau Katrin BroichhausenSocial Media für B2B

Hallo Frau Gebauer,
Ihr Artikel ist sehr interssant für mich in zweierlei Hinsicht: zum einen schreibe ich gerade ein Diplomarbeit über dieses Thema, zum anderen versuche ich gerade, diese Strategy in meinem Unternehmen zu etablieren. Ich habe mir gleich Ihren Artikel als Roadmap ausgedruckt. Es bleibt nur die Schwierigkeit und Gradwanderung, relevanten Content zu kreieren. Worthülsen wabern schon genug herum. Gibt es da soetwas wie ein Mindmap oder eine Checkliste, an der man sich lang hangeln kann? lg kb

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Dr. Susanna GebauerDr. Susanna GebauerGuter Content

Hallo Frau Broichhausen,

es gibt dazu bestimmt eine Reihe von Mindmaps oder Checklisten, aber letztendlich wird das was guter "Content" ist davon abhängen was Sie eigentlich erreichen wollen.

Sie können natürlich ein wenig in den Artikeln stöbern, die ich dazu schon hier geschrieben habe: z.B. https://exploreb2b.com/articles/content-marketing-uber-was-fur-inhalte-reden-wir-hier-eigentlich

In dem Whitepaper https://exploreb2b.com/en/content-marketing-whitepaper schreiben wir noch mehr dazu.

Die Infographik von Copyblogger gibt auch einige gute Ideen: http://visual.ly/22-ways-create-compelling-content

Ich hoffe das gibt für den Anfang einen ersten Eindruck.

Viele Grüße,
Susanna Gebauer

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